Rackow goes culture

„Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.“

Johann Wolfgang von Goethe

Alles nur Kulturbanausen! Die Politik, die Medien und die Schulen – alle fordern den Erhalt der Kultur. Facebook, Instagram, Snapchat & Co. ersetzen den Austausch über geistige Werke und Texte. Ob Theater, Museum oder Ausstellung – die Gestaltung des Zusammenlebens hat maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft. Jahrzehntelange Errungenschaften der menschlichen Zivilisation geraten immer mehr in Vergessenheit.

Das klingt jetzt ziemlich dramatisch. So schlimm ist es allerdings auch nicht – schließlich unterliegt eine Gesellschaft einem stetigen Wandel und damit auch ihre Kultur. Nichts desto trotz hat es sich die Rackow-Schule zur Aufgabe gemacht, etwas für den Erhalt menschlicher Lebensarten zu tun und den Horizont unserer Schülerinnen und Schüler zu erweitern. Einmal im Monat bietet die Rackow-Akademie die Möglichkeit, an einem kulturellen Event in der Hauptstadt teilzunehmen.

Zusammen auf einen schönen Abend…

Lehrerinnen und Lehrer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter treffen sich zusammen mit Schülerinnen und Schülern um einen schönen Abend zu verbringen. Das führt dazu, dass das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wird und die Schulgemeinschaft sich auf einer neuen Ebene kennenlernen kann.

Das neue Format kommt sehr gut an. Im Oktober starteten wir mit dem Stück „Willkommen bei den Hartmanns“ im Admiralspalast und führten im November das Unterfangen mit dem Klassiker „Gutes Wedding, Schlechtes Wedding“ im prime time theater fort. Im Januar führte der Weg in die Deutsche Oper zum Theaterstück „Der Barbier von Sevilla“. Ganz im Sinne von Goethe versuchen wir neue Interessen bei unseren Schülerinnen und Schülern zu wecken und ein Stück Tradition zu etablieren und zu bewahren. Im Blog werdet Ihr Impressionen in Form von Bildern, sowie Erfahrungs- und Erlebnisberichten zu den einzelnen Veranstaltungen finden.

Wenn Ihr dabei wart, könnt Ihr den Abend erneut Revue passieren lassen und in Erinnerungen schwelgen. Seid Ihr durch Zufall auf einem dieser Artikel gelandet, so animiert er euch ggf. ebenfalls zu einem der Events zu gehen oder beim nächsten Mal mit uns mitzukommen.

Wenn ihr Fragen rund um unsere Rackow-goes-culture-Reihe habt, Anmerkungen oder Vorschläge, dann lasst einfach einen Kommentar da. Ansonsten klickt euch durch unseren Blog und lernt die Rackow-Schule näher kennen!

Nachfolgend noch ein paar Bilder der ersten Veranstaltungen:

Wer war eigentlich August Rackow?

Um dem kulturellen Anspruch des Blogs und vor allem des Artikels gerecht zu werden, soll nachfolgend kurz umrissen werden, wer eigentlich der Namensgeber unserer Schule war. Vor knapp 150 Jahren startete Professor August Rackow eine kleine Revolution, als er damit begann, gestandene Männer zu unterrichten. Bislang war unterricht nur etwas für Kinder gewesen, die dank der allgemeinen Schulpflicht bis zum 13. oder 14. Lebensjahr die Schulbank drücken mussten. Rackows Grundidee war fast schon philanthropisch. Er verletzte sich als Soldat bei einem Feldzug schwer am Bein und kannte daher die Not anderer Soldaten, die nach schweren Verletzungen für die damals übliche harte Industrie- oder Feldarbeit nicht mehr tauglich waren.

Rackow begann diesen Soldaten zunächst ehrenamtlich Unterricht im Linksschreiben und in bürotechnischen Fächern zu erteilen. Somit legte er mit der Gründung der „Akademie für Kalligraphie und Handelswissenschaft“ den Grundstein für die Erfolgsgeschichte der Rackow-Schulen. Ganz nebenbei wurde Rackow so zum Schöpfer des schulmäßigen Klassenunterrichts für Erwachsene. Bis heute hat sich die Idee Rackows tausendfach bewährt und die von ihm gegründete Rackow-Schule gilt als älteste noch existierende Wirtschafts – und Handelsschule Deutschlands.

Rackow-Verwaltung Verfasst von:

Das Organisationswunder der Rackow-Familie. Es sorgt nicht nur für einen reibungslosen Ablauf im Schulalltag und die pünktliche Ausstellung von Bescheinigungen, sondern präsentiert euch exklusiv das Leben der Schülerinnen und Schüler.

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